Bayreuth, 30.03.2015 | Duales Studium

Duales Studium

Das Duale Studium in Bayern ist eine Erfolgsgeschichte, die sowohl den Studierenden als auch den Betrieben entgegenkommt, da sich Theorie und Praxis idealtypisch begegnen, so Landtagsabgeordnete Gudrun Brendel-Fischer. Im achten Jahr in Folge verzeichnete hochschule dual laut den neuesten Zahlen (Stand Dezember 2014) einen Anstieg bei den Studierendenzahlen. Im Wintersemester 2014/15 waren ca. 6.300 Studierende eingeschrieben, was im Vergleich zum Gründungsjahr 2006 mit damals 650 Studierenden fast eine Verzehnfachung darstellt.

Die bayerischen staatlichen Hochschulen für angewandte Wissenschaften bieten 160 duale Studiengänge an. Mit ca. 3.000 Studierenden liegen die Ingenieurwissenschaften auf Platz 1, gefolgt von den Wirtschaftswissenschaften mit etwa 1.250 sowie ca. 1.220 Studierenden in den Sozial- und Gesundheitswissenschaften. 68% der Studierenden wählen dabei ein Verbundstudium, bei welchem sie nach nur 4,5 Jahren Regelstudienzeit einen Bachelorabschluss sowie eine vollwertige Ausbildung erwerben. Die anderen 32% absolvieren ein Studium mit vertiefter Praxis, bei dem das Hochschulstudium mit betrieblicher Praxis verknüpft wird.

Insgesamt kooperieren ca. 1.100 Unternehmen und Organisationen mit den staatlichen bayerischen Hochschulen, von Anfang an waren auch oberfränkische dabei. Das Angebot an Studienplätzen wächst jedoch nicht im gleichen Maße wie die Nachfrage, denn Unternehmen können oft nur ein bis zwei dual Studierende aufnehmen.

Nichtsdestotrotz ist das Duale Studium ein voller Erfolg. Die dual Studierenden legen mit dieser Art Studium einen wichtigen Grundstein für ihre zukünftige Karriere und die bayerischen Unternehmen der unterschiedlichsten Branchen und Größen können auf diese Art eine nachhaltige Personalpolitik betreiben. Gudrun Brendel-Fischer stellt als wegweisend heraus, dass mit Unterstützung der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft e. V. die bayerischen Hochschulen beim Projekt hochschule dual international auch im dualen Studium über die Ländergrenzen hinausschauen, was angesichts der Globalisierung immer wichtiger wird.


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