Bayreuth, 01.06.2015 | Notfallplan für unbegleitete Flüchtlingskinder

Notfallplan für unbegleitete Flüchtlingskinder

Die Bayreuther Landtagsabgeordnete Gudrun Brendel-Fischer (CSU) beobachtet mit Sorge, dass durch Schleuser zunehmend unbegleitete Minderjährige auf dem Landweg in Bayern ankommen. Im aktuellen Jahr waren es bereits über 2.000 Kinder und Jugendliche, die der Freistaat aufgenommen und bayernweit verteilt hat.

Bayern ist sich seiner Verantwortung bewusst und kommt dieser auch gerne nach, jedoch fordert Brendel-Fischer auch die Hilfe und Solidarität der anderen Bundesländern ein, um die unbegleiteten Jugendlichen, die mittlerweile auch immer häufiger Kinder unter zehn Jahren sind, deutschlandweit unterzubringen.

Den Kommunen stehen bei der Unterbringung der unbegleiteten Jugendlichen viele Jugendhilfeangebote zur Verfügung und zudem wird im Moment ein "Notfallplan unbegleitete Jugendliche" erarbeitet, um der Lage gerecht zu werden, so Brendel-Fischer. Da sie aber keine schnelle Entspannung der Lage sieht, appelliert die Landtagsabgeordnete auch an die Bundesministerin Schwesig schnell zu handeln und Bayern zu helfen, da der Freistaat an seiner Belastungsgrenze angekommen ist.


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