München, 03.07.2015 | Hohe Bildungsqualität im Freistaat

Gudrun Brendel-Fischer, MdL: Der Akademisierungswahn von Rot-Grün und schlauen Einflüsterern wie die OECD ist nicht zielführend!

Im Mittelpunkt des bayerischen Schulwesens steht die ganzheitliche und fundierte Bildung der Schüler, die entsprechend ihrer individuellen Talente und Interessen die passende Schulform wählen können. Wie CSU-Landtagsabgeordnete Gudrun Brendel-Fischer erläutert, ist das Schulwesen im Freistaat von Qualität sowie Durchlässigkeit geprägt und eröffnet landesweit beste Bildungs- und Teilhabechancen.

Bayerns Schüler schneiden in bundesweiten Vergleichsstudien immer gut ab. Im Freistaat erlangen 95,5 Prozent der Jugendlichen einen anerkannten Schulabschluss. Dieser Anteil liegt merklich über jenen der SPD-geführten Länder und über dem Bundesdurchschnitt von 94 Prozent liegt, so Brendel-Fischer. Damit dieses hohe Niveau aufrechterhalten und ausgebaut wird, erhöhte Bayern von 2002 bis 2015 den Haushalt des Bildungs- und Kultusministeriums von ca. 7,5 Milliarden Euro auf über 11 Milliarden Euro, was einem Anstieg von über 40 Prozent entspricht.

Eltern und Jugendliche sollten sich auf dem Arbeitsmarkt umsehen und regionale Stärken von Verwaltung und Wirtschaft kennenlernen. Im oberfränkischen Mittelstand bieten sich viele Chancen über die berufliche Bildung. Auch Abiturienten sollen diesen Weg für sich nicht ausschließen.

Um gleichwertige und nachhaltige Bildungsbedingungen zu gewähren, ist es das erklärte Ziel des Freistaats die bestehenden rechtlich selbstständigen Grundschulen zu erhalten und bis 2018 die Ganztagsbetreuung so auszubauen, dass jede Schülerin und jeder Schüler bis 14 Jahre ein Ganztagsangebot wahrnehmen kann.

Die stellvertretende CSU-Fraktionsvorsitzende im Bayerischen Landtag weist auch darauf hin, dass das Thema Integration explizit beachtet wird. So wurde an den Grund- und Mittelschulen bspw. 2009/2010 die Höchstklassenstärke ab einem Anteil von 50 Prozent an Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund auf 25 gesenkt und Klassen entsprechend geteilt. Allein im aktuellen Schuljahr 2014/15 werden hierfür vom Kultusministerium mehr über 400 Planstellen zur Verfügung gestellt.


Pressemitteilung als PDF-Datei