Bayreuth, 20.07.2015 | Bayern investiert in die Bildung, Bayern investiert stark in die Zukunft

Bayern investiert in die Bildung, Bayern investiert stark in die Zukunft

Gudrun Brendel-Fischer, Bayreuther CSU-Landtagsabgeordnete freut sich, dass Bayern im Bildungsbereich sehr gut dasteht und seinen Schülern beste Bedingungen bieten kann. Investitionen in die Bildung bedeuten Investitionen in die Zukunft. Daher hat die Bayerische Staatsregierung binnen einer Dekade den Etat für den Bildungshaushalt von 8 auf 11 Mrd. Euro massiv erhöht.

Dass Bildungspolitik einen Investitionsschwerpunkt im Freistaat darstellt, zeigt sich auch darin, dass viele Fachober-, Berufsfachoberschulen, Realschulen sowie Gymnasien neu gegründet wurden und dass das Bildungsangebot an den weiterführenden Schulen möglichst wohnortnah sowie bedarfsgerecht ausgebaut wird, so die CSU-Politikerin. Neben der individuellen Förderung wurden auch die Ganztagsangebote bedarfsorientiert ausgebaut und ab dem kommenden Schuljahr erstmals auch um offene Ganztagsgruppen an Grundschulen ergänzt.

Bei den Lehrerstellen zeigt sich auch ein sehr erfreuliches Bild, so Brendel-Fischer. Die Verbesserung der Bildungsarbeit stützt sich u.a. auf zusätzliche Anstellungen, der Garantie, dass in der Legislaturperiode 2013 -2018 unabhängig der Schülerzahlen keine Stellen gestrichen werden und der Möglichkeit, rechtlich selbständige Grundschule zu erhalten, wenn Eltern und der Sachaufwandsträger dies wünschen. Ferner wurden seit 2011 jährlich 100 Stellen zur Inklusionsförderung geschaffen. Folglich hat sich im Freistaat auch das Betreuungsverhältnis verbessert: von einem Lehrer zu 17,2 Schülern im Schuljahr 2002/2003 auf einen Lehrer zu weniger als 14 Schülern im Schuljahr 2013/2014.

Zum neuen Schuljahr plant die Staatsregierung fest zusätzliche Ressourcen für Übergangsklassen an Grund- und Mittelschulen sowie für die Angebote der Berufsschulen ein. Derzeit besuchen etwa 6.200 schulpflichtige Flüchtlingskinder die ca. 375 Übergangsklassen an Grund- und Mittelschulen. Zum Schuljahresbeginn waren es nur 240 derartige Klassen. An einem zweijährigen Programm an Berufsschulen, um junge Flüchtlinge auf eine Berufsausbildung vorzubereiten, nehmen aktuell in ca. 260 Klassen 4.500 Schülerinnen und Schüler teil. Auch hier ist eine deutliche Verbesserung sichtbar: zu Schuljahresbeginn waren es 180 entsprechende Klassen und mit weiteren 147 Lehrerstellen sollen die Anzahl auf 440 Klassen angehoben werden.


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