Bayreuth/München, 07.10.2015 | Betrieblicher Umweltschutz: EMAS-Kompass wurde offiziell freigeschaltet

Betrieblicher Umweltschutz: EMAS-Kompass wurde offiziell freigeschaltet

Der neue Bayerische EMAS-Kompass wurde offiziell freigeschaltet und soll durch praxisnahe Arbeitsmaterialien auch noch mehr kleine und mittelständische Unternehmen zum Umweltmanagement motivieren. Die Bayreuther CSU-Landtagsabgeordnete Gudrun Brendel-Fischer begrüßte die Freischaltung sehr und hofft, dass Bayern dadurch seine Spitzenposition im betrieblichen Umweltschutz ausbauen kann.

20 Prozent der deutschen EMAS-Organisationen liegen im Freistaat, womit er mit seinen 256 Organisationen den zweiten Platz im Bundesvergleich belegt, so die Landtagsabgeordnete. Ziel von EMAS ist eine kontinuierliche Verbesserung von Umweltleistungen mittels eines standardisierten Management-Systems, das weltweit das anspruchsvollste System für nachhaltiges Umweltmanagement ist. Um die Anforderungen praxisnah umzusetzen, haben sechs Pilotbetriebe in Zusammenarbeit mit dem Infozentrum UmweltWirtschaft (IZU) im Landesamt für Umwelt Arbeitsmaterialien entwickelt.

Gudrun Brendel-Fischer ist erfreut, dass von den sechs Pilotbetrieben mit der Firma Schwender Energie- und Gebäudetechnik GmbH & Co. KG (Thurnau) auch ein oberfränkisches Unternehmen teilnahm. Im Rahmen des Umweltpakts Bayern wurde das Projekt vom Freistaat mit 80.000 Euro gefördert. Der Umweltpakt ist eine Kooperation zwischen der Bayerischen Staatsregierung und der Bayerischen Wirtschaft. Umweltschutz 'Made in Bavaria' ist ein Erfolgsmodell und hat mittlerweile als Spiegelbild auf internationaler Ebene im UN Global Compact eine vergleichbare Vereinbarung.


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