Bayreuth/München, 09.03.2016 | Familienfreundlichkeit durch Wahlmöglichkeiten - CSU-Landtagsfraktion kritisiert starre Familienpolitik der SPD

Gudrun Brendel-Fischer und Kerstin Schreyer-Stäblein: Familienfreundlichkeit durch Wahlmöglichkeiten - CSU-Landtagsfraktion kritisiert starre Familienpolitik der SPD

"Vereinbarkeit von Familie und Beruf funktioniert am besten durch vielfältige Wahlmöglichkeiten, nicht durch starre Forderungen wie die SPD sie erhebt." Die beiden stellvertretenden Vorsitzenden der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag Gudrun Brendel-Fischer und Kerstin Schreyer-Stäblein lehnen die Forderungen des kleinen SPD-Parteitags vom Wochenende entschieden ab.


Beispiel 30-Stunden-Woche für beide Elternteile. "In Bayern können sich Familien selbst aussuchen, wie sie Erziehung und Arbeit vereinbaren wollen", erklärt Schreyer-Stäblein. "Elternzeit, Teilzeit und flexible Arbeitszeitmodelle lassen den Familien die nötige Wahlfreiheit. Mit dem ‚Familienpakt Bayern' gestaltet der Freistaat dieses Zukunftsthema im Dialog mit Unternehmen, kommunalen Arbeitgebern, Initiativen, Verbänden und Organisationen. Eine 30-Stunden-Woche wie von der SPD vorgesehen bevormundet Familien. Jede Familie muss ihr eigenes Modell finden, nach dem sie sich organisieren und aufteilen will. Dazu braucht es nicht die SPD."

Gleiches gilt in Bezug auf die Forderung der SPD nach Ausweitung der Kinderbetreuung. "Wir setzen darauf, dass Eltern am besten wissen, ob sie ihre Kinder selbst betreuen wollen, oder sie in eine Betreuungseinrichtung geben", bekräftigt Brendel-Fischer. "Trotz einer Verzögerungstaktik der SPD stehen wir kurz vor der Einführung des Landesbetreuungsgeldes, es gibt einen Rechtsanspruch auf Kita-Plätze für Ein- bis unter Dreijährige und der Freistaat hat seit 2008 60.000 neue Krippenplätze eingerichtet. Das sind Leistungen, die andere Eltern in Deutschland vergeblich suchen."

Auch beim Thema Ganztagsbetreuung ignoriert die SPD die Lebenswirklichkeit in Bayern. "Gerade im Grundschulbereich haben wir als CSU-Fraktion besonders flexible Modelle auf den Weg gebracht. Der Testbetrieb zeigt bereits, wie gut diese Ideen angenommen werden", betonen die beiden stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden, die auch Vorsitzende der Projektgruppe Ganztagsschule der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag sind. "Insgesamt lässt sich sagen, dass die SPD offenbar keine Ahnung hat, welche Wahlmöglichkeiten es bereits bei Arbeitszeitmodellen und Kinderbetreuung in Bayern gibt", so die beiden CSU-Politikerinnen. "Es ist einfach nur peinlich für die Sozialdemokraten, dass die SPD-Landtagsfraktion einerseits Leistungen für Eltern verzögert, während sich die Bayern-SPD andererseits für ihre Familienpolitik feiern lassen will."


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