Bayreuth, 22.03.2017 | Den Gewässerschutz in Bayern voranbringen

Gudrun Brendel-Fischer, MdL: "Wasserpakt" aus 14 verschiedenen Verbänden und Organisationen geschlossen

"Der Gewässerschutz kann am besten gelingen, wenn alle Akteure zusammen daran arbeiten", erklärt Gudrun Brendel-Fischer, stellvertretende CSU-Fraktionsvorsitzende im Bayerischen Landtag.

Ein Bündnis aus Erzeugern, Wasserversorgern, Verbänden und Organisationen haben auf Initiative von Landwirtschaftsminister Helmut Brunner den "Wasserpakt" geschlossen und unterzeichnet, um den Schutz der Böden und Gewässer in Bayern zu verbessern. Bis ins Jahr 2021 sollen rund 1,2 Milliarden Euro durch den Freistaat in den Gewässerschutz investiert werden. Brendel-Fischer ermuntert weitere interessierte Verbände und Organisationen dem Wasserpakt ebenfalls beizutreten.

Praktisch bedeutet das in erster Linie den Schutz des Grundwassers, eine Reduktion des Eintrages von Nährstoffen in Gewässer und mehr Raum für Flüsse und die Verbesserung der Durchgängigkeit für Wasserlebewesen. Durch finanzielle Anreize zugunsten einer boden- und gewässerschonenden Bewirtschaftung und Errichtung eines landesweiten Netzes von Modellbetrieben soll der Gewässerschutz auch in der Landwirtschaft weiter vorangebracht werden. Der CSU-Politikerin zufolge werden die Zahl der Wasserberater verdoppelt, Forschungsprojekte initiiert und Bildungsaktivitäten an den Fachschulen verstärkt.

"Ein Vorzeigebeispiel ist das Silphienprojekt, das die Bayerische Staatsregierung fördert und das insbesondere im Wasserschutzbereich auf Erosionsflächen zum Einsatz kommt", erläutert Gudrun Brendel-Fischer.

Details zum Wasserpakt und seine Unterzeichner stehen im Internet unter: www.stmelf.bayern.de/wasserpakt.


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