Bayreuth, 23.06.2017 | Projekt "MINT.UNI"

MdL Gudrun Brendel-Fischer und Staatssekretär Bernd Sibler informierten sich an der Uni Bayreuth über das Projekt "MINT.UNI"

Bei einem Besuch an der Universität Bayreuth überzeugten sich die Bayreuther CSU-Landtagsabgeordnete Gudrun Brendel-Fischer und Wissenschaftsstaatssekretär Bernd Sibler über Maßnahmen der Hochschule zur Förderung in Mathematik, Physik, Informatik, Biologie, Chemie und der Geo- und Ingenieurswissenschaften.

Das Konzept MINT.UNI an der Uni Bayreuth widmet sich der Vernetzung der vielfältigen MINT-Angebote innerhalb der Hochschule und zu anderen Initiativen in diesem Bereich. Es gliedert sich in die Bereiche Schule und Studium. Schülerinnen und Schüler erhalten vielfältige Angebote, um sich in MINT-Fächern an der Uni zu versuchen. Studierende können vom ersten Semester bis zum Masterabschluss gebündelte Beratungs- und Betreuungsangebote der entsprechenden Fakultäten wahrnehmen. "EduCare-Koordinatoren" unterstützen sie bei organisatorischen Fragestellungen und an der Schnittstelle zwischen verschiedenen Bildungseinrichtungen.

Mit dem Projekt "MINTerAKTIV - Mit Erfolg zum MINT-Abschluss in Bayern" werden Konzepte von Hochschulen gefördert, die zur Steigerung der Attraktivität sowie zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für ein MINT-Studium beitragen. Wie Staatssekretär Sibler mitteilt, stellt das Wissenschaftsministerium hierfür rund 1,7 Mio. Euro zu Verfügung. Die vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. sowie die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm unterstützen die Initiative als Partner.

"MINT-Förderung ist ein wichtiger Baustein zur Stärkung des Wissenschaftsstandorts Bayern", erklärt Gudrun Brendel-Fischer, stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Bayerischen Landtag. "Schon heute fehlen den Unternehmen im Freistaat die Fachkräfte, vor allem im IT-Bereich". Dass sich zunehmend auch Schülerinnen und junge Frauen in den MINT-Fächern qualifizieren, sei ihr deshalb schon immer ein großes Anliegen gewesen.



3. von rechts: Gudrun Brendel-Fischer und Bernd Sibler (3. von links)