Bayreuth, 01.09.2017 | Gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder sollen noch besser geschützt werden

Gudrun Brendel-Fischer, MdL:
Freistaat, Kommunen und Verbände - gemeinsame Präventions- und Interventionssysteme für gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder

Wie CSU-Landtagsabgeordnete Gudrun Brendel-Fischer mitteilt, will der Freistaat Bayern künftig von Gewalt betroffene Frauen und Kinder noch stärker unterstützen. In Arbeitsgruppen wird derzeit die Erneuerung aller Präventions- und Interventionssysteme erörtert, um das seit zwanzig Jahren unveränderte System der Frauenhäuser und Fachberatungsstellen an die Ansprüche der Gegenwart anzupassen.

"Um tragfähig zu sein, muss ein neues Konzept mit allen Akteuren sorgfältig abgestimmt werden", betont Brendel-Fischer. "Die betroffenen Frauen benötigen unsere Unterstützung. Ein bedarfsgerechtes System bedeutet: Ausreichend Plätze in Frauenhäusern, genügend Personal und handlungsfähige Fachberatungsstellen und Notrufe, aber auch Wohnraum für die Zeit nach dem Aufenthalt in der Einrichtung."

Sie weist aber auch auf Herausforderungen hin, die sich aus dem vergleichsweise erschreckend hohen Anteil an Frauen mit Migrationshintergrund ergeben.

Herkunftsländer der Frauen:

 
2016
Prozent
Deutschland
15
35,7
EU-Ausland
5
11,9
Russland
2
4,8
Osteuropa/Georgien Ukraine
2
4,8
Irak
5
11,9
Kasachstan
3
7,1
Kirgisistan
1
2,4
Syrien
2
4,8
Iran
2
4,8
Vereinigte Arabische Emirate
1
2,4
Thailand
1
2,4
Kongo
1
2,4


Pressemitteilung als PDF-Datei