München, 10.10.2017 | Sitzung des Untersuchungsausschusses "Ei": Wer nach Rechtsvorschriften fragt, bekommt Rechtsvorschriften als Antwort

Mechthilde Wittmann und Gudrun Brendel-Fischer zur heutigen Sitzung des Untersuchungsausschusses "Ei": Wer nach Rechtsvorschriften fragt, bekommt Rechtsvorschriften als Antwort

"Der heutige Bericht der Bayerischen Staatsregierung im Untersuchungsausschuss ‚Ei' hat sich genau an der Fragestellung der Oppositionsfraktionen orientiert", erklärt die Vorsitzende Mechthilde Wittmann. "Bei der SPD-Fraktion rächt sich jetzt offensichtlich die Tatsache, den Fragenkatalog erst gar nicht und dann unter Zeitdruck aufs Gleis gebracht zu haben."

Die Staatsregierung hatte heute unter anderem die Frage zu den Rechtsvorschriften beantwortet. Die genaue Frage lautete: "Auf welchen Rechtsgrundlagen basieren Verbraucher- und Tierschutz beziehungsweise die Lebensmittelsicherheit in Bayern?" "Wer nach Rechtsvorschriften fragt, darf sich später nicht mit künstlichem Schaum vorm Mund beschweren, dass Rechtsvorschriften genannt werden", stellt Wittmann zu einer nach der Sitzung versandten Pressemitteilung der SPD-Fraktion fest. "Nächste Woche werden die Ausschussmitglieder Nachfragen zum schriftlichen Bericht stellen. Es war von vornherein von allen Fraktionen festgelegt, dass zunächst der nüchterne Bericht erfolgt und danach ergänzende Nachfragen gestellt werden können", erklärt die Untersuchungsausschuss-Vorsitzende weiter.

Sehr überrascht zeigte sich Gudrun Brendel-Fischer, stellvertretende Vorsitzende der CSU-Landtagsfraktion und Mitglied des Untersuchungsausschusses, dass die SPD-Landtagsfraktion in derselben Pressemitteilung ein Zitat von Ausschussmitglied Inge Aures verbreitete: "Frau Aures war in der heutigen Sitzung keine Minute anwesend. Sich dann zum Thema ‚Personalmangel' und ‚Vieraugenprinzip' zitieren zu lassen, ist fast schon komisch, wenn das Thema nicht so ernst wäre."

Die nächste Sitzung des Untersuchungsausschusses ist für Donnerstag kommende Woche angesetzt.



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