Bayreuth, 02.11.2017 | Besuch am Staatlichen Bauamt

Besuch am Staatlichen Bauamt

Ein guter Kontakt zu den staatlichen Behörden ist der Landtagsabgeordneten Gudrun Brendel-Fischer sehr wichtig. Deshalb sucht sie regelmäßig den Kontakt, sei es bei Vor-Ort-Terminen oder Besuchen in den Dienststellen.

Am Staatlichen Bauamt informierte sich Brendel-Fischer beim Ltd. Baudirektor Kurt Schnabel über aktuell laufende Projekte bzw. Vorhaben im Stimmkreis.

Politik und Verwaltung sind sich einig, dass der weitere Lückenschluss im Radwegenetz oberste Priorität haben muss. Aktuell geht es um die Radwege-Etappe zwischen Tüchersfeld und Behringersmühle an der vielbefahrenen B 470, für die jetzt ein Planfeststellungsverfahren eingeleitet werden wird, da wegen Fischerei- und Wasserrechten, aber vor allem der naturschutzfachlichen Herausforderungen in der Tallage, aufwändige Untersuchungen erforderlich sind.

Beim Lückenschluss zwischen Waischenfeld und Doos kann das Behördenteam erfreuliche Nachrichten verlautbaren. Die Grundstücksfragen sind geklärt und es kann zu einer baldigen Umsetzung der Radwege-Weiterführung kommen.

Der Radweg von Donndorf nach Bayreuth, der aktuell an der Meyernberger Straße endet, wird im Zuge der Anlage eines Kreisels im Kreuzungsbereich Mistelbach/Eckersdorf mit dem Radweg nach Mistelbach zusammengeführt. Dies kann für 2019 erwartet werden.

Für Verbesserungen an der Staatsstraße zwischen Plankenfels und Heckenhof, für die sich Bürgermeister Ludwig Bäuerlein stark macht, wird das Bauamt einen Vorschlag machen, wie sich mittelfristig drei Bauabschnitte strukturieren lassen.

Am Staatlichen Hochbauamt informierte sich Brendel-Fischer beim dortigen Bereichsleiter Christoph Präg über die weitere bauliche Entwicklung am Campus. Hier geht es um die Sanierung der ältesten Trakte aus den Gründerjahren am Unigelände. Neue Gebäude sind in westlicher Richtung des Campus im Entstehen.

Mittelfristig steht die Entrepreneur-Realisierung auch baulich auf der Tagesordnung. Im Nachtragshaushalt des bayerischen Landtags sind dafür Gelder eingestellt.

Weitere Anstrengungen braucht es für die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudekomplexes Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium und dessen bedarfsgerechter Erweiterung. Es ist das einzige Bayreuther Gymnasium in der Trägerschaft des Freistaats.