Bayreuth, 08. 12.2017 | Landtagsabgeordnete besuchten Kompetenzzentrum Digitales Handwerk an der HWK für Oberfranken

Landtagsabgeordnete besuchten Kompetenzzentrum Digitales Handwerk an der HWK für Oberfranken

Bei einem Besuch der bayerischen Gesundheitsministerin Melanie Huml und der CSU-Landtagsabgeordneten Gudrun Brendel-Fischer, Ludwig von Lerchenfeld und Martin Schöffel sagten die Parlamentarier unter anderem zu, sich weiterhin für das Förderprogramm Digitalbonus Bayern stark zu machen. Mit dem Programm können Betriebe des oberfränkischen Handwerks für verschiedene Digitalisierungsmaßnahmen in ihren Unternehmen Anträge auf finanzielle Förderung stellen.

Für das Förderprogramm sei die Nachfrage in Bayern extrem hoch und schon jetzt kaum noch zu bewältigen. Damit werden Ausgaben für Produkte und Dienstleistungen sowie für die IT-Sicherheit bezuschusst. Zum Digitalbonus gehören auch Aufwendungen für Leistungen externer Anbieter und für die zur Umsetzung notwendige Hard- und Software. Kammergeschäftsführer Rainer Beck nannte das Programm sehr gut. So gut, dass das Kontingent für Dezember schon nach vier Werktagen erschöpft gewesen sei. HWK-Hauptgeschäftsführer Thomas Koller fordert die Abgeordneten auf, sich dafür zu verwenden, dass der Zeitraum zwischen vorzeitigem Maßnahmenbeginn und Förderbescheid deutlich verkürzt wird.

Die Abgeordnete Gudrun Brendel-Fischer wies darauf hin, dass die Mittel für den Digitalbonus zuletzt deutlich aufgestockt worden seien. Zusammen mit ihren Fraktionskollegen will sie sich dafür stark machen, dass noch mehr Handwerker von dem Programm profitieren können, und dass die Wartezeiten auf eine Bewilligung schneller erfolgen. Immerhin komme fast die Hälfte aller Anträge aus dem Handwerk.

Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist Teil der Förderinitiative "Mittelstand 4.0 - Digitale Produktions- und Arbeitsprozesse", die im Rahmen des Förderschwerpunkts "Mittelstand-Digital - Strategien zur digitalen Transformation der Unternehmensprozesse" vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wird.

(Text: shf)

Fotos: Stephan Herbert Fuchs